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Presseinfo zur großen Opening-Show am 08.11.04 

                                  
             
Am 19.10.04 wurde in München die große Opening-Show zum Start der 2. Staffel "Best of Formel Eins" aufgezeichnet. In der Sendung am 08.11.04 ab 20.15 Uhr erwarten uns die folgenden Music-Acts
:

                                               
1. „Soul“: Sydney Youngblood: „If only I could“ 
Sydney Youngblood wurde am 2. Dezember 1960 in San Antonio, Texas, USA geboren. Im Alter von 20 Jahren verschlug es ihn mit der Army nach Mannheim. Nach seiner Entlassung blieb er dort und gründete mit Freunden eine R’n’B-Band, die im Rhein-Neckar-Raum in den 80ern ihresgleichen suchte. Bereits sein Debüt-Album „Feeling free“ (1989) bzw. die beiden Single-Auskopplungen „If only I could“ und „Sit and wait“ wurden in Europa zu Top-Hits. 

2. „Pop aus Italien“: Ryan Paris: „Dolce Vita“ 
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, hatte Ryan schon als Kind die Musik im Blut. In den frühen 80ern wandte er sich zudem der Schauspielerei zu und sammelte erste Erfahrungen in kleinen Rollen bei weltbekannten Film-Klassikern wie „Es war einmal in Amerika“, wo er unter der Regie von Sergio Leone neben der Schauspiel-Legende Robert de Niro agierte. Doch recht bald wurde ihm klar, dass die Musik seine Leidenschaft ist. Schließlich schaffte Ryan Paris als Solo-Künstler 1983 den Durchbruch und erlangte weltweiten Erfolg mit dem Titel „Dolce Vita“. Mehr als fünf Millionen Tonträger dieses Nr. 1-Hits wurden bis heute verkauft. Belohnt wurde er hierfür mit 12 Mal Gold, zweimal Platin und zweimal Silber. 

3. „Made Germany“: Fancy „Chinese Eyes“-Medley 
1984 eroberte Fancy die Charts mit dem Disko-Hit „Slice me nice“ und startete damit seine internationale Karriere. Weitere Ohrwürmer waren „Flames of Love“ und „Lady of Ice“. In Spanien war sein „Bolero“ sechs Wochen lang auf Platz 1, gefolgt von Top 10 Platzierungen in Skandinavien, Holland, Belgien, Frankreich und anderen europäischen Ländern. In den USA war Fancy dreimal in den Top 10 der U.S. Billboard Dance-Charts. Fancy absolvierte bisher über 500 Konzerte in USA, Kanada, Skandinavien und Europa. 
Außerdem schrieb und produzierte er den britischen Chart-Erfolg „Cocoon“, Titelsong der populären britischen Musik-TV-Show „The Hitman and her“ mit Pete Waterman. 

4. „Neue Deutsche Welle“: Steinwolke „Katherine“ 
Die Band Steinwolke wurde Ende der 70er Jahre von Clemens Maria Haas gegründet. Zunächst als Ausgleich zu Schule und Sport gedacht, spielte sich die aus drei der acht Haas-Geschwister sowie dem Inder Dominique Diaz und dem Keyboarder Uli Schmid bestehende Formation im Jahr 1984 mit der Hitsingle „Katherine“ in die Charts und war dort 18 Wochen platziert, ihre höchste Position war die 21. Am 30. August 1983 wurde der Song bei „Formel Eins“ noch als „Deutschland-Tipp“ vorgestellt, einen guten Monat später, weil er auch in die Top Ten der USA eingestiegen war...
 
5. „Disco“: Imagination „Just an Illusion“ 
Sänger Leee John sowie Gitarrist und Keyboarder Ashley Ingram spielten bereits gemeinsam in einer Band und gründeten zusammen mit Schlagzeuger Errol Kennedy Imagination. Die Gruppe konnte Anfang der 80er Jahre mit ihrer Debüt-Single „Body Talk“ bereits einen großen Erfolg erzielen: Der Titel arbeitete sich in den britischen Charts bis auf Platz 4 hoch. Zwei weitere erfolgreiche Singles folgten, darunter der Titel „Just an Illusion“, der sogar bis auf Platz 2 in den britischen Charts kletterte. Mit ihrem Hit „Changes“ waren 
Imagination bereits in der allerersten „Formel Eins“-Sendung am 5. April 1983 vertreten.
 
6. „Very British“: Midge Ure (Ultravox) „Vienna“ 
Midge Ure heißt eigentlich James Ure (geboren am 10. Oktober 1953 in Cambuslang, Schottland) und ist ein Rock-Gitarrist, Sänger und Songschreiber, der seine größten Erfolge er in den Jahren 1980-85 feierte. Ure begann seine Karriere in der Band „Slik“, spielte bei den „Rich Kids“ und „Thin Lizzy“, bevor er 1979 John Foxx als Sänger und Songwriter bei Ultravox ersetzte. Mit Midge Ure an der Spitze gelang Ultravox der Durchbruch, ihre bekannteste Hits waren: „Vienna“, „Hymn“ und „Dancing with Tears in my Eyes“. 

7. „Dance“: Black Box „Ride on time“ 
„Black Box“ gehört zwar eher zu den Eintagsfliegen der 80er Jahre, aber mit ihrem Hit „Ride on Time“ hatte das Dancefloor-Studioprojekt 1989 durchschlagenden Erfolg: fünf Monate lang in den Top 20 der deutschen Monats-Charts (bis zu Platz 5), Platz 1 in den britischen Charts, ein Studioauftritt bei „Formel Eins“ am 9. September 1989 – und 2003 ein Revival mit der Coverversion von „Black Box“ featuring Loleatta Holloway 

8. „Pop-Balladen“: Alison Moyet „Only You“ und „Windmills“ 
Das Stimmenwunder Alison Moyet erblickte 1961 im englischen Basildon, Essex, das Licht der Welt. Anfang 1982 gründet die junge Frau mit Ex-„Depeche Mode“-Keyboarder Vince Clarke das Synthie-Popduo „Yazoo“. Deren Debüt-Single „Only You“ eroberte auf Anhieb Platz 2 der UK-Charts. Ihr zweites Stück „Don't Go“ enterte im selben Jahr ebenfalls die Top Ten. Nach zwei Alben und einer kleinen, aber feinen Karriere mit großem Erfolg in Europa trennten sich Yazoo bereits 1983. Alison Moyets Solo-Debüt „Alf“, betitelt nach ihrem alten Spitznamen, konnte 1984 direkt mit drei Top 20-Hits aufwarten und erklomm locker die Spitzenposition. 

9. „Synthie-Pop“: Camouflage „The Great Commandment“ 
1987 erschien „The Great Commandment“ und fortan mussten die drei Bietigheimer Marcus Meyn, Heiko Maile und Oliver Kreyssig klarstellen, dass es sich hier nicht um eine neue Single von Depeche Mode handelt. Der Song knackte Radiostationen in allen erdenklichen Erdteilen, das Debüt-Album „Voices and Images“ verkauft sich dementsprechend. Das zweite Album „Methods of Silence“ zeigte die Band 1989 unerwartet gereift und wurde zum schönsten Album ihrer Karriere. Mit „Love Is a Shield“ gelang Camouflage aufs Neue eine mega-erfolgreiche Elektronummer, die sich sechs Monate in den Charts hielt. Bei „Formel Eins“ wurden die Bietigheimer am 12. März 1988 in der Rubrik „Stars privat“ von Kai Böcking vorgestellt und ihr Video „Strangers Thoughts“ ungekürzt gezeigt.
 
10. „Soundtracks“: Irene Cara „Flashdance“ und „Keep on dancin’“ 
Irene Escalera, besser bekannt als Irene Cara, wurde dieses Jahr 45 Jahre alt. Die in der Bronx von New York City Geborene konnte schon früh singen, tanzen, schauspielern und alle möglichen Tasteninstrumente spielen. Mit acht spielte sie im Broadway-Musical „Maggie Flynn“, mit 10 sang sie zusammen mit Roberta Flack und Sammy Davis Jr. zu Ehren von Duke Ellington im Madison Square Garden. 1980 bewarb sie sich erfolgreich um eine Rolle in „Fame“ und durfte für den Film auch den Titelsong singen, der zum Hit wurde. Ihr weltweiter Top-10 Erfolg „Flashdance ... What a Feeling“ belegte in den USA 1983 sogar Platz 1. Nach einer Pause von 17 Jahren kam Irene wieder in die deutschen Top 10: mit „What a Feeling“ im Duett mit D.J. Bobo. 

11. „Neue Deutsche Welle“: Hubert Kah „Sternenhimmel“ 
Hubert Kah wurde am 22. März 1961 als Sohn einer alt eingesessenen schwäbischen Kaufmannsfamilie in Reutlingen geboren. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er mit 16 Jahren auf einer Schulveranstaltung mit der Gruppe „Hound Dog", bevor er die Rock-Band „Choice Quality“ gründete. 1982 erschien „Rosemarie“ und schoss auf Platz 3 der deutschen Single-Charts, sein Album „Meine Höhepunkte“ erreichte Platz 5. Ein Jahr später steigt „Sternenhimmel“ auf den 2. Platz der deutschen Single-Charts. 

12. „Prädikat: Zeitlos“: Tony Hadley (Spandau Ballet): „Gold“ 
Tony Hadley (Gesang), Gary Kemp (Gitarre), Steve Norman (Rhythmusgitarre, Percussion), John Keeble (Drums) und Richard Miller (Bass) gründeten 1977 die Band „The Makers“ und änderten den Namen später in Spandau Ballett, nachdem sie ein Schild des gleichnamigen Gefängnisses in Berlin gesehen haben. Neben Visage und Duran Duran wurden sie zu den Trendsettern der neu aufkommenden New Romantic-Bewegung. Ihr Debüt-Album „Journey To Glory“ erschien im Frühjahr 1981. Auf ihrem zweiten Album „Diamond“ setzen Spandau Ballet das Dance-Music Thema des ersten fort. Das dritte, „True“ verschaffte der Band den 
internationalen Durchbruch. Der Titelsong wird nicht nur Nr. 1 Großbritannien, sondern zukünftig stets mit Spandau Ballet assoziiert werden. 

  
        (c) Fotos und Text: Kabel 1 - wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung

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