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International Fanday am 13. Januar 2010

- Ein etwas anderes Konzert - (2)

 

Bei der Ankündigung des Songs "I'm in the mood of love" fand Thomas wieder total berührende Worte, mit denen er sich bei den Fans, allen Helfern und vor allen Dingen Claudia für die Unterstützung bedankte:

"
Ach, Liebe gehört zu unserem Leben. Das ist ganz wichtig. Wir brauchen Liebe zum Überleben. Ich habe heute soviel Liebe von euch bekommen und ich hoffe, dass ich auch viel davon zurück geben konnte. Das mache ich seit 21 Jahren und ich mache es jedes Mal gerne. Und jedes mal, wenn ein Fanclub-Tag ansteht, Claudia und ich überlegen immer: Was machen wir, hoffentlich klappt alles. Der ganzen Mannschaft möchte ich DANKE sagen, dass sie dabei sind und tagelang, wochenlang organisieren und zum richtigen Zeitpunkt alles richtig zu haben. Also von meiner Seite tausend Dank dafür, dass ihr alle immer wieder dabei seid.

21 Jahre… was wir alles miteinander erlebt haben und jeder von euch hat seine eigene Geschichte. Was wir alles mitgemacht haben, viel Freude und viel Spaß! Danke an meine ganzen Helfer, die natürlich immer dabei sind und Dankeschön Claudia. Ohne Claudia… sagen wir mal so, es würde gehen, aber es wäre nicht so schön. Und du hältst mir wirklich sehr viel vom Hals und von der Seele. Gestern Abend stand ich noch um 8 Uhr da und Claudia guckt und macht, dass dann auch alles organisiert ist. Ohne Claudia wäre es nicht machbar und..... ich liebe dich, Schatzi!!"

Diesem Dank möchten wir uns an dieser Stelle schon mal 100%ig anschließen. Es ist wirklich außergewöhnlich, mit welchem Elan und welcher Einsatzbereitschaft alle Mitwirkenden bei der Sache sind. Trotz riesigen Organisationsaufwandes lief alles so entspannt ab, dass man sich einfach nur wohlfühlen musste.

Ohne den folgenden Titel kann man sich wohl kein Konzert von Thomas Anders vorstellen. Egal ob in der Originalversion oder "verjazzed" ;-), ohne "You're my heart, you're my soul" geht Thomas von keiner Konzertbühne und das ist auch gut so, schließlich hat dieser Song nicht nur sein, sondern auch unser Leben verändert!

Als Thomas nach diesem Song unter Applaus die Bühne verließ, schauten wir erst einmal total erschrocken auf die Uhr. Es konnte doch nicht wahr sein, dass das Konzert schon vorbei ist. Viel zu schnell war die Zeit vergangen. Die anderen Fans sahen das wohl genauso. Jedenfalls wurde so lange applaudiert, getrampelt und "Thomas, Thomas, Thomas !!!!!" gerufen, bis er die Bühne wieder betrat. Das Angenehme an Thomas ist, dass er nicht nur seine Leistungen in den Vordergrund stellt, sondern auch das Können seiner Musiker bei jedem Konzert öffentlich anerkennt und so folgte dann auch die Vorstellung und das Lob an seine Musiker:

"An dieser Stelle… Euer ganzer Applaus an meine hervorragenden Musiker. Achim Brochhausen, Heiko „Bruce“ Busch  und Wolfgang Ritter. Alles wirklich 100% live gespielt. Da stimmt jeder Ton... oder auch nicht. Aber die Kunst eines guten Musikers liegt ja darin, so zu spielen, dass man es nicht hört. Bei den Sängern nennt man so etwas Blue Note. Wenn man so rein rutscht in den Song und wenn man dann irgendwie von der Bühne kommt und man bekommt gesagt, dass das irgendwie ein falscher Ton war… dann kann man als Sänger immer sagen: Hey, du verstehst die Blue Notes nicht. Es gibt leider Gottes viele Sänger, die mehr Blue Notes singen als richtige Noten. Das ist so."

Aus dem Publikum kam natürlich prompt die Aufforderung: "Kannst du mal einen nennen?" Worauf Thomas nur ganz trocken antwortete:  "Den weißt du doch... !", was natürlich zu allgemeinem Gelächter führte.

Nun holte Thomas noch einmal weit zu einer Abschlussrede aus, bei der er sich für das Kommen und die Treue der Fans bedankte. Er freute sich darüber, dass zu den Fans der ersten Stunden immer neue dazu kommen. "Das heißt für mich doch, dass wir unsere intime Fangemeinde einfach immer am Leben halten, es kommen immer wieder neue Gesichter und das auch meine Musik lebt und das lebt auch mit euch. Und dafür tausend Dank. Auch wenn ich jetzt wieder sage: Danke, dass ihr da wart und kommt gut nach Hause. Habt einen guten, gesunden Heimweg und ich würde mich freuen, wenn ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid. .......Bleibt bis dahin gesund und es gibt eines, dass ich euch mit auf den Weg geben möchte und von Herzen wünsche… "

Achim fing an Foggy Day zu spielen… was wohl nicht dem entsprach was Thomas grad im Kopf hatte.... ;-)

"Was soll ich jetzt damit anfangen… Ich wünsche den Fans natürlich keinen Foggy Day, den hatten wir jetzt seit 3 Monaten. Ich würde mir Liebe wünschen, ein bisschen love. Blue Note… aber das war keine Blue Note, dass war eine Misskommunikation. Der Achim muss immer unter mir leiden. Wir haben immer sehr viel Spaß zusammen und wir erarbeiten immer die ganzen Arrangements und so was.

Was er nicht wissen kann… ich hab ja hier oben drin (Thomas tippte sich an Stirn), in den paar Quadratmillimetern, meinen eigenen Kosmos. Und der verändert sich schon mal so im Laufe von 70-80 Minuten. Kannst du nicht wissen. Dein Problem ist höchstens, dass du vielleicht blond bist. Nein, nicht mehr soviel blond. Claudia sagt immer, sie ist ansatzweise intelligent. Aber jetzt kommen wir vom schönen Bar-Programm in den Night Club. Nein! Ich wünsche euch wirklich alles Liebe für die kommenden Monate und bleibt mir treu."

Diesen Wunsch an uns alle unterstrich er noch ganz fantastisch mit dem Song "I wish you love". Kaum hatte er geendet, betrat Monika B. die Bühne und bedankte sich im Namen aller Fans mit einem riesigen Blumenstrauß für den wunderschönen Tag.

Dann endlich konnte Achim zu "A foggy day" noch mal richtig in die Klaviertasten greifen. Nach dem Song verschwand Thomas wieder hinter der Bühne, ließ sich aber nicht lange um eine zweite Zugabe bitten, auch wenn er "brummelte":

"Wollt ihr mich fertig machen oder was? Mensch, Mensch, Mensch… Gut, dass ich in keiner Gewerkschaft bin. Wenn ich jetzt sage: "Ihr könnt euch einen Titel wünschen, dann kommt You’re my heart, you’re my soul…"

"NEIN!!!!" Im Publikum entstand erst einmal ein totales Durcheinander. Jeder wollte irgendwie seinen Wunschtitel kundtun....alle brüllten durcheinander. In der Masse kristallisierte sich dann ein Titel heraus.

"Mandy???? Ich könnte das sogar spielen, dann bräuchte ich aber… dann musst du mir das Mikrofon… es sieht aber doof aus, wenn du mir das Mikrofon hältst. Haben wir kein anderes Stativ? Arne? Nee, haben wir nicht. Er wackelt schon mit dem Kopf, dass heißt, es geht nicht."

An Achim gewandt meinte Thomas grinsend: "Dann musst du leider… kannst du von der Seite das Mikrofon halten? Hast du die Hände gewaschen? Thomas fing an "You're my heart, you're my soul" zu intonieren, wurde aber von einem mehrfachen energischen "NEIN" aus dem Publikum gestoppt. Schmunzelnd meinte er nur:

"Ach so, ihr wollt ja Mandy. Das habe ich ja schon Jahre nicht mehr gespielt. Warum filmst du das jetzt hier? Du glaubst doch nicht, dass es irgendwo gesendet wird, wie Achim Brochhausen mir das Mikrofon hält?"

Was dann folgte, war der traumhafte Abschluss eines wunderschönen, perfekten Konzertes. Das Lied, Thomas' Stimme, der Klang des Flügels.... da konnte man echt ins Träumen geraten. Auch wenn sich in diesem Moment sicher nicht nur bei uns so ein bisschen Wehmut dazwischen gemischt hat, dass mit dem letzten Klavierakkord dieser schöne Tag, auf den wir wieder so lange gewartet hatten, endgültig zu Ende war.


Sicher müssen wir nicht extra hervorheben, dass Thomas und seine Musiker mal wieder ein perfektes Team abgaben. Dieses Live-Konzert war ein unglaublicher Genuss für Auge und Ohren und dafür möchten wir allen Beteiligten DANKE sagen. Wer nicht vor Ort war und sich einen Eindruck verschaffen möchte, sollte einfach mal bei YouTube den Suchbegriff "Thomas Anders Fanclub Party 2010" eingeben.

Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr, denn wie sagt Thomas immer so schön: "Nach dem Fanclub-Treffen, ist vor dem Fanclub-Treffen!"



                                         Weitere tolle Fotos vom Konzert findet ihr in der Galerie.


 

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