Bei der Ankündigung des Songs
"I'm in the mood of love"
fand Thomas wieder total berührende Worte,
mit denen er sich bei den Fans, allen Helfern und vor allen
Dingen Claudia für die Unterstützung bedankte:
"Ach, Liebe gehört zu unserem Leben. Das ist ganz
wichtig. Wir brauchen Liebe zum Überleben. Ich habe heute soviel
Liebe von euch bekommen und ich hoffe, dass ich auch viel davon
zurück geben konnte. Das mache ich seit 21 Jahren und ich mache
es jedes Mal gerne. Und jedes mal, wenn ein Fanclub-Tag ansteht,
Claudia und ich überlegen immer: Was machen wir, hoffentlich
klappt alles. Der ganzen Mannschaft möchte ich DANKE sagen, dass
sie dabei sind und tagelang, wochenlang organisieren und zum
richtigen Zeitpunkt alles richtig zu haben. Also von meiner
Seite tausend Dank dafür, dass ihr alle immer wieder dabei seid.
21 Jahre… was wir alles
miteinander erlebt haben und jeder von euch hat seine eigene
Geschichte. Was wir alles mitgemacht haben, viel Freude und viel
Spaß! Danke an meine ganzen Helfer, die natürlich
immer dabei sind und Dankeschön Claudia. Ohne Claudia… sagen wir
mal so, es würde gehen, aber es wäre nicht so schön. Und du
hältst mir wirklich sehr viel vom Hals und von der Seele.
Gestern Abend stand ich noch um 8 Uhr da und Claudia guckt und
macht, dass dann auch alles organisiert ist. Ohne Claudia wäre es
nicht machbar und..... ich liebe dich, Schatzi!!"
Diesem Dank möchten wir uns an dieser Stelle schon mal 100%ig
anschließen. Es ist wirklich außergewöhnlich, mit welchem Elan
und welcher Einsatzbereitschaft alle Mitwirkenden bei der Sache
sind. Trotz riesigen Organisationsaufwandes lief alles so
entspannt ab, dass man sich einfach nur wohlfühlen musste.
Ohne den folgenden Titel kann man sich wohl kein Konzert von
Thomas Anders vorstellen. Egal ob in der Originalversion oder "verjazzed"
;-), ohne "You're my heart, you're my soul" geht Thomas von
keiner Konzertbühne und das ist auch gut so, schließlich hat
dieser Song nicht nur sein, sondern auch unser Leben verändert!
Als Thomas nach diesem Song unter Applaus die Bühne verließ,
schauten wir erst einmal total erschrocken auf die Uhr. Es
konnte doch nicht wahr sein, dass das Konzert schon vorbei ist.
Viel zu schnell war die Zeit vergangen. Die anderen Fans sahen
das wohl genauso. Jedenfalls wurde so lange applaudiert,
getrampelt und "Thomas, Thomas, Thomas !!!!!"
gerufen, bis er die Bühne wieder betrat. Das Angenehme an Thomas
ist, dass er nicht nur seine Leistungen in den Vordergrund
stellt, sondern auch das Können seiner Musiker bei jedem Konzert
öffentlich anerkennt und so folgte dann auch die Vorstellung und
das Lob an seine Musiker:
"An dieser Stelle… Euer ganzer Applaus an meine
hervorragenden Musiker. Achim Brochhausen, Heiko „Bruce“ Busch
und
Wolfgang Ritter. Alles wirklich 100% live gespielt. Da stimmt
jeder Ton... oder auch nicht. Aber die Kunst eines guten Musikers
liegt ja darin, so zu spielen, dass man es nicht hört. Bei den
Sängern nennt man so etwas Blue Note. Wenn man so rein rutscht
in den Song und wenn man dann irgendwie von der Bühne kommt und
man bekommt gesagt, dass das irgendwie ein falscher Ton war…
dann kann man als Sänger immer sagen: Hey, du verstehst die Blue
Notes nicht. Es gibt leider Gottes viele Sänger, die mehr Blue
Notes singen als richtige Noten. Das ist so."
Aus dem Publikum kam natürlich prompt die Aufforderung: "Kannst du mal einen nennen?"
Worauf Thomas nur ganz trocken antwortete: "Den weißt du doch... !",
was natürlich zu allgemeinem Gelächter führte.
Nun holte Thomas noch einmal weit zu einer
Abschlussrede aus, bei der er sich für das Kommen und die
Treue der Fans bedankte. Er freute sich darüber, dass zu den
Fans der ersten Stunden immer neue dazu kommen.
"Das heißt für mich doch,
dass wir unsere intime Fangemeinde einfach immer am Leben
halten, es kommen immer wieder neue Gesichter und das auch meine
Musik lebt und das lebt auch mit euch. Und dafür tausend Dank.
Auch wenn ich jetzt wieder sage: Danke, dass ihr da wart und
kommt gut nach Hause. Habt einen guten, gesunden Heimweg und ich
würde mich freuen, wenn ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid.
.......Bleibt bis dahin gesund und es gibt eines, dass ich euch mit auf
den Weg geben möchte und von Herzen wünsche… "
…Achim fing an Foggy Day zu spielen… was wohl
nicht dem entsprach was Thomas grad im Kopf hatte.... ;-)
"Was soll ich jetzt damit anfangen… Ich wünsche den
Fans natürlich keinen Foggy Day, den hatten wir jetzt seit 3
Monaten. Ich würde mir Liebe wünschen, ein bisschen love. Blue Note…
aber das war keine Blue Note, dass war eine Misskommunikation. Der Achim muss immer unter mir leiden. Wir
haben immer sehr viel Spaß zusammen und wir erarbeiten immer die
ganzen Arrangements und so was.
Was er nicht wissen kann… ich
hab ja hier oben drin (Thomas tippte sich an Stirn), in den paar Quadratmillimetern, meinen
eigenen Kosmos. Und der verändert sich schon mal so im Laufe von
70-80 Minuten. Kannst du nicht wissen. Dein Problem ist
höchstens, dass du vielleicht blond bist. Nein, nicht mehr
soviel blond. Claudia sagt immer, sie ist ansatzweise
intelligent. Aber jetzt kommen wir vom schönen Bar-Programm in
den Night Club. Nein! Ich wünsche euch wirklich alles Liebe für
die kommenden Monate und bleibt mir treu."
Diesen Wunsch an uns alle unterstrich er noch ganz fantastisch
mit dem Song "I wish you love". Kaum hatte er geendet, betrat
Monika B. die Bühne und bedankte sich im Namen aller Fans
mit einem riesigen Blumenstrauß für den wunderschönen Tag.
Dann endlich konnte Achim zu "A foggy day" noch mal richtig in
die Klaviertasten greifen. Nach dem Song verschwand Thomas
wieder hinter der Bühne, ließ sich aber nicht lange um eine
zweite Zugabe bitten, auch wenn er "brummelte":
"Wollt ihr mich fertig machen oder was? Mensch,
Mensch, Mensch… Gut, dass ich in keiner Gewerkschaft bin. Wenn
ich jetzt sage: "Ihr könnt euch einen Titel wünschen, dann kommt You’re my heart, you’re my soul…"
"NEIN!!!!" Im Publikum entstand erst
einmal ein totales Durcheinander. Jeder wollte irgendwie seinen
Wunschtitel kundtun....alle brüllten durcheinander. In der Masse kristallisierte sich dann ein
Titel heraus.
"Mandy???? Ich könnte das sogar spielen, dann bräuchte ich
aber… dann musst du mir das Mikrofon… es sieht aber doof aus,
wenn du mir das Mikrofon hältst. Haben wir kein anderes Stativ?
Arne? Nee, haben wir nicht. Er wackelt schon mit dem Kopf, dass
heißt, es geht nicht."
An Achim gewandt meinte Thomas grinsend:
"Dann musst du leider… kannst du von der
Seite das Mikrofon halten? Hast du die Hände gewaschen? Thomas fing an "You're my heart, you're my soul" zu intonieren,
wurde aber von einem mehrfachen energischen "NEIN" aus dem
Publikum gestoppt. Schmunzelnd meinte er nur:
"Ach so, ihr wollt ja Mandy. Das habe ich ja schon
Jahre nicht mehr gespielt. Warum filmst du das jetzt hier? Du
glaubst doch nicht, dass es irgendwo gesendet wird, wie Achim
Brochhausen mir das Mikrofon hält?"
Was
dann folgte, war der traumhafte Abschluss eines wunderschönen,
perfekten Konzertes. Das Lied, Thomas' Stimme, der Klang des
Flügels....
da konnte man echt ins Träumen geraten. Auch wenn sich in diesem
Moment sicher nicht nur bei uns so ein
bisschen Wehmut dazwischen gemischt hat, dass mit dem letzten
Klavierakkord dieser schöne Tag, auf den wir wieder so lange
gewartet hatten, endgültig zu Ende war.
Sicher müssen wir nicht extra hervorheben, dass Thomas und seine
Musiker mal wieder ein perfektes Team abgaben. Dieses
Live-Konzert war ein unglaublicher Genuss für
Auge und Ohren und dafür möchten wir allen Beteiligten DANKE
sagen. Wer nicht vor Ort war und sich einen Eindruck verschaffen
möchte, sollte einfach mal bei YouTube den Suchbegriff "Thomas
Anders Fanclub Party 2010" eingeben.
Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr, denn wie
sagt Thomas immer so schön: "Nach dem Fanclub-Treffen, ist vor
dem Fanclub-Treffen!"
Weitere tolle Fotos vom Konzert findet ihr in der
Galerie.