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                                        Der Grand Prix Vorentscheid 
   Unsere Werbetrommel oder "Darf es auch ein Flyer mehr sein?" (Teil 2)

  

Tja, aber auch in anderen Städten Deutschlands gab es tolle Unterstützung. So war Kati im Nordosten "auf Werbetour". Wo könnte man besser Werbung für Thomas machen als in den beliebtesten Touristenzentren an der Ostsee. An der Kasse der Stadthalle Rostock legte man gern ein paar Flyer aus. Auch im Hotel Hübner und der Salsarico-Bar in Warnemünde musste sie nicht lange bitten, schließlich war Thomas dort schon zu Gast. Im Neptun-Hotel bemühte man sich sogar eifrig, die Flyer gut sichtbar zu drapieren. Da Kati ja nicht ahnen konnte, wie schnell sie ihre Flyer verteilt, musste ich nun schnellstens für Nachschub sorgen. Damit machte sie sich dann auf den Weg nach Kühlungsborn. Viele renommierte Hotels legten den Flyer gerne aus und lobten das "edele Design". Im "VielMeer", einem Restaurant-und Barbetrieb am neuen Yachthafen, outeten sich 2 Kellnerinnen spontan als Thomas Anders Fans. Nach einem kurzen Gespräch über Thomas' neue Musikrichtung orderten sie das Album gleich für das Lokal. Erfreuliche Überraschung: als Kati neulich mal wieder ein Käffchen im Lokal trinken wollte, prasselte das Feuer im Kamin des Restaurants und ihr schallte schon an der Tür "All around the world" entgegen. Mission erfüllt, würde ich sagen. Dieses Album passt aber auch einfach perfekt in so eine Lokalität.   

Auch wenn es hin und wieder ganz nett ist in einem kleinen Dorf zu leben, so war es im Fall von Astrid, für die Grand Prix-Vorbereitung, nicht ganz einfach. Ihre Möglichkeiten die Flyer an den Mann bzw. die Frau zu kriegen war leider etwas begrenzt. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir aber auch noch nicht, dass Astrids großer Tag noch kommen sollte ;-) Als bekannt wurde, dass Thomas am 4. März bei „Wetten dass…?“ auftreten wird, hatte sie sich sofort um Karten bemüht. Leider war zu diesem Zeitpunkt schon alles ausverkauft, aber sie ließ nicht locker und schließlich hat man ihr versprochen, dass man sie berücksichtigen würde, falls jemand abspringt. Und so kam es dann, dass genau das eingetreten ist, womit niemand mehr gerechnet hatte. In allerletzter Sekunde, besser gesagt einen Tag vor der Show hieß es plötzlich, dass Astrid nun doch 2 Karten bekommen könnte. Da war die Freude natürlich riesig groß und nun musste sie zeigen, wie spontan und kreativ sie sein kann. 

Was bietet sich denn besser an, als die Werbetrommel in Deutschlands beliebtester und meist gesehener Unterhaltungsshow „Wetten dass…?“ zu rühren. Am Freitag nach der Arbeit wurde ein Schreibwarenladen geplündert und Astrid kaufte alle Utensilien, die man für ein großes Plakat brauchte. Am Abend war sie dann über Stunden schwer beschäftigt. Auch wenn das Ganze in einer Nacht- und Nebelaktion stattgefunden hat, so war das Endergebnis auf jeden Fall sehr sehenswert und ich war schon sehr gespannt darauf, wie es im TV wirken würde. 

Am Samstag war es nun soweit, Astrid und Peter machten sich auf den Weg nach Frankfurt und hofften, dass das „Meisterwerk“ seinen großen Einsatz feiern könnte. Das Ganze war wirklich eine wunderbare Idee und das Plakat war natürlich auch nicht, wie von einigen vermutet, der Grund für das etwas kurz gehaltene Interview von Thomas Gottschalk mit den Grand Prix-Teilnehmern. Diese Art der Werbung ist bei „Wetten dass…?“ durchaus erwünscht, denn schließlich musste das gute Stück sich vor Beginn der Sendung einer inhaltlichen Überprüfung unterziehen und wurde für gut befunden und durchgelassen ;-) 

Als Thomas an diesem Abend dann seinen Auftritt hatte, haben wir natürlich mitgefiebert und auch gehofft, dass man das Plakat wenigstens einmal einblenden würde. Zu unserer großen Freude gab es vor Ort einen Kameramann, der unsere Meinung glücklicherweise teilte und so hatten wir gleich 3 mal die Chance Astrid und Peter in Aktion zu sehen!!

Unbedingt erwähnen möchten ich auch Andreas (Gute Laune) noch. Er hat uns tatkräftig bei der Werbe-Verteilung unterstützt. Neben Reisebüros, Banken, Autohäusern und Hotels hatte er die Gelegenheit, die Flyer noch in diversen anderen Geschäften auszulegen. 
Seine Erlebnisse waren durchweg positiv und er hatte die Möglichkeit mit vielen Menschen zu reden. Auch wenn Andreas hin und wieder aufklären musste, dass Thomas nicht der „berühmte Modemacher oder Starfriseur“ ist, so konnte er doch einigen Leuten den Künstler Thomas Anders etwas näher bringen. 

Der absolute Clue war aber, dass er sehr gute Beziehungen zur Lufthansa hat und so kam es, dass die Flyer das Fliegen lernten ;-) Das Angebot von Lufthansa und Eurowings, diese auf den Inlandsflügen Bremen/Franfurt und Stuttgart/München an den Eingängen der Flugzeuge zu platzieren war einfach nur großartig. In nur einer Woche wurden damit 20 Flüge abgedeckt und auch die Flugzeugcrew hatte nur Positives zu berichten. Die meisten Passagiere schauten nämlich nicht, wie sonst üblich, bei den Sicherheitsvorführungen zu, sondern „studierten“ Thomas’ Flyer ;-)  


© Text: Yvette Graßmann
© Fotos: ThomasAnders-Online (falls nicht anders gekennzeichnet)

 

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