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                                 Christina Surer im Interview - Teil 2


TAO-Webteam: Oh Gott, du Arme :-) Wie war die Zusammenarbeit mit Thomas im Allgemeinen? War er ein "strenger" Lehrer oder war das alles ganz locker?

Christina Surer: Nee, ich war eigentlich sehr erstaunt, wie locker er das Ganze nahm. Er wusste ganz genau, dass er diesen Song möchte und auch ich fand ihn sehr schön und sehr passend. Seine Frau, auch eine sehr Nette, war bei den ersten Proben mit dabei und hat uns moralisch sehr unterstützt. Tja, Thomas ist einfach ein sehr sehr netter Mensch, ist ein Ruhiger, hat Stil und Klasse, was nicht alle, glaube ich, aus seiner Branche haben. Er ist ein sehr umgänglicher Mensch und kein abgedrehter Show-Musiker. Er weiß genau, wovon er spricht und macht seriös seine Arbeit. Es hat wirklich sehr viel Spaß mit ihm gemacht.  

TAO-Webteam:
Ihr wart die einzigen, die einen englischen Titel gesungen haben. Habt ihr euch gemeinsam einen Song aussuchen können oder war dieser bereits vorgegeben?

Christina Surer: Also als mich Thomas und Frank angefragt haben, hatten sie den Song schon ausgesucht. Ich glaube Thomas hat ihn ausgesucht und ich fand das klasse. Ist ein tolles Lied... aber nicht ganz einfach.

TAO-Webteam: Nein, dass stimmt! Superschön, aber echt schwierig und dann auch noch auf englisch. Bei dieser Art von Sendungen gucken ja gerade auch viele ältere Menschen zu und das diese dann für euch angerufen haben und ihr den 2. Platz in eurer Gruppe belegt habt, war doch super klasse, oder? Wie beurteilst du deine Leistung jetzt im Nachhinein?

Christina Surer: Ja... ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Schlimmeres von meiner Stimme erwartet hatte. Ich hatte die größten Befürchtungen, die sich zum Glück nicht eingestellt haben. Ich war ganz zufrieden... für die Umstände und das ich das so einfach mal aus dem Ärmel geschüttelt habe, war das schon in Ordnung und ich war mit meinem Auftritt ganz zufrieden.
Der 2. Platz in unserer Gruppe war super klasse. Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Erstens waren wir in einer stärkeren Gruppe, mit 6 statt mit 5 Kandidaten und bei uns waren auch Paola und Kurt Felix. Da ist es ja wohl klar, dass man dagegen schwer ankommt. Für uns war von Anfang an klar, dass die beiden Favoriten sind. Außerdem habe ich das auch nicht so ehrgeizig gesehen sondern unter dem Motto: "Dabei sein ist alles." Trotzdem kommt aber, wenn man da so steht, doch ein bisschen Ehrgeiz hoch. Hinter Kurt und Paola zweiter in der Gruppe zu sein ist aber absolut klasse. Und mit meinem Auftritt war ich aber ganz zufrieden.

TAO-Webteam:
Hinter verschlossenen Türen für einen Auftritt proben und dann in einer Live-Sendung wirklich vor den Fernsehkameras stehen, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Kannst du uns sagen, was du empfunden bzw. wie du dich gefühlt hast, als du da auf dem Flügel lagst und die ersten Töne eures Songs erklangen?

Christina Surer: Die ersten Töne waren ganz schlimm! Ich wusste, wenn ich den richtigen Einstieg bekomme, dann ist alles in Ordnung. Aber ich hatte wahnsinnige Angst vor dem Anfang, denn ich hatte ja die zweite Stimmlage. Einmal, bei den Proben, habe ich die Musik von Thomas so laut im Ohr gehabt, dass ich nicht mehr auf meine Strophe kam und quasi bei ihm mitgesungen habe. Das hat mich echt nervös gemacht und ich wusste, wenn ich die ersten paar Töne treffe, dann klappt das schon. Wenn ich mir das jetzt mal so im Fernsehen angucke, dann merke ich schon, dass ich sehr nervös war. Aber je länger das Lied ging um so gelöster und lockerer wurde ich.

TAO-Webteam:
Man hat das am Ende gemerkt, wo du dich komplett über den Flügel ausgestreckt und Thomas' Hand gehalten hast. Das war so richtig wie: ......Ahhhh.....geschafft!!!

Christina Surer:
Ich war wahnsinnig nervös, aber das ist ja auch logisch... braucht man auch! Auch den Kick nachher. 


TAO-Webteam: Ja, dass verstehen wir. Es ist ja auch eine Geschichte, die du nicht täglich machst. Bei einem Rennen bist du bestimmt viel sicherer als beim Singen.

Christina Surer: Ja auf jeden Fall! Aber das unsichere Gefühl hatte ich auch als ich mit dem Rennen fahren angefangen habe. Aber da sieht man mal, dass man in anderen Berufen genauso Adrenalin verspürt.

TAO-Webteam: Wie erging es dir an den Tagen vor dem Auftritt bzw. bei den Proben? Warst du sehr aufgeregt oder bist du gelassen an die Sache rangegangen?

Christina Surer: Ich war schon aufgeregt, eben weil es unbekannt war. Am nervösesten hat mich gemacht, dass ich vorher nie geübt bzw. nicht mit Thomas gesungen habe... so gar nichts. Er wusste gar nicht, ob ich überhaupt singen kann, ob ich überhaupt eine Stimme habe. Ich fand das schon klasse, wie er da so Vertrauen hatte. Ich wusste auch überhaupt nicht, wie das alles geht. Und dann komme ich da hin und wir hatten unsere ersten Proben direkt vor Kameras. Weder haben wir vorher zusammen gesungen noch waren wir mal in einem neutralen Zimmer... Nein direkt vor der Kamera. Das war schon heftig.

TAO-Webteam:
Würdest du so etwas in der Art, sprich Singen, noch einmal machen oder gar nicht mehr?

Christina Surer:
Also immer unter dem Aspekt, dass es keine Profikarriere werden soll. Als Sängerin wäre ich einfach nicht kompetent genug, aber für so eine Aktion, aus Spaß an der Freude, auf jeden Fall.


TAO-Webteam:
Obwohl, wenn man dir die richtige Plattform geben würde mit Gesangslehre und so... ;-)

Christina Surer:
*lacht* Ich weiß ja nicht, ob Thomas darüber lacht, dass ich das jetzt sage, aber die Gesangslehrerin hat gemeint, dass meine Stimme gar nicht so schlecht sei. Da könnte man durchaus noch ein bisschen was machen. Das kann man jetzt allerdings so oder so sehen ;-) Aber vielleicht haben ja dann ein paar Jahre Kinderchor doch ein bisschen dazu beigetragen.


TAO-Webteam:
Aber gut... mal davon ganz abgesehen... an diesem Abend war alles live!!!

Christina Surer: Ja eben... überhaupt auch die Erfahrung zu sammeln, denn zu Hause habe ich mich ja nicht getraut. Selbst mein Freund durfte mich nicht ein Mal zu Hause singen hören *kicher*. Er sagte mal zu mir: "Du... kannst du wirklich nicht singen? Wie soll denn das dann gehen?" Na ja... er hat mich eben noch nie singen hören und darum kann er eben auch nicht beurteilen, ob ich es kann oder nicht. Dann hat er gesagt: "Na dann sing' doch mal." Ich sag: "Du wirst mich nie singen hören. Also das gibt's nur im Fernsehen ;-)" Ich hatte einfach Hemmungen überhaupt diese Schwelle zu überschreiten, meine Stimme von mir zu geben. Man braucht einfach etwas Mut.

TAO-Webteam:
Du konntest jetzt in die musikalische Welt von Thomas reinschnuppern. Gibt es konkrete Pläne, dass er demnächst irgendwann mal nach deinen Anweisungen mit einem Rennwagen einige Runden drehen muss? Und was würdest du ihm gerne aus deinem Metier vermitteln?

Christina Surer: Müssen tut er gar nichts, aber ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich mich mal revanchieren und ihn quasi mal in meine Welt mitnehmen könnte. Das würde ich schon sehr gerne machen.

TAO-Webteam:
Ja, dass wäre sicher mal total witzig, aber ob er dann davor genauso viel Angst hätte, wie du vorm Singen...?

Christina Surer:
*lacht* Schau'n wir mal ;-)

TAO-Webteam: Aber so ein Rennwagen ist schon anders...

Christina Surer: Auf jeden Fall!

TAO-Webteam:
Super Christina, dann wären wir jetzt mit all' unseren Fragen durch. Wir bedanken uns ganz herzlich bei dir, dass du dir soviel Zeit dafür genommen hast. Es war total toll und hat wahnsinnig viel Spaß mit dir gemacht.

Christina Surer: Super... sehr gerne!!!

TAO-Webteam: Wir wünschen dir noch einen tollen Tag, ein besinnliches Weihnachtsfest mit deinen Lieben, einen Guten Rutsch in  das Jahr 2007 und auch für die Zukunft, privat und beruflich, alles erdenklich Gute.

Christina Surer:
Ja Danke, euch auch und bitte grüßt den Thomas von mir.

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An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Christina für die großartige und völlig unkomplizierte Zusammenarbeit bedanken. Außerdem geht auch noch ein riesiges Dankeschön an ihr Management IKMedia GmbH, denn erst dadurch wurde uns dieses Interview ermöglicht.

Das Interview mit Christina Surer führte Yvette Graßmann / 13.12.2006
  
© Fotos: wie angegeben - Vielen Dank für die freundliche Genehmigung

 Näheres zu Christina Surer und ihrer Arbeit findet ihr auf ihrer offiziellen Homepage 



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