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                                          Die "White Christmas" - Tour 
                                   Weihnachtskonzert in der Marktkirche in Neuwied

                           

                                           

"Da könnte unser Pastor ja fast neidisch werden! So voll war unsere Kirche lange nicht mehr und so eine Stimmung gab's hier auch noch nie." Das war die erste Meinung, die wir nach dem Konzert von Thomas in der Marktkirche von einem älteren Herren zu hören bekamen.


Und tatsächlich fällt es uns auch etliche Tage nach dem Konzert schwer, Worte zu finden, die dem Erlebten auch nur halbwegs gerecht werden. Aber da nicht jeder die Möglichkeit hatte, eines der Weihnachtskonzerte zu besuchen, werden wir es versuchen und hoffen, dass auch unsere Fotos euch die entsprechenden Eindrücke vermitteln können.

Aber beginnen wir von vorn. Als wir gegen 18.30 Uhr endlich vor der Marktkirche ankamen, saßen schon viele Menschen erwartungsvoll im Innenraum. Im Altarraum war bereits alles für das Konzert vorbereitet. In den Reihen entdeckten wir viele bekannte Gesichter. Wir begrüßten die anderen Fans und nahmen schnell unsere Plätze ein, denn schon betraten Dirko, Johannes und Achim die Bühne und gingen zu ihren Instrumenten.


Während die Lichter verloschen erklang leise das Intro, eine Instrumentalversion von "Carol of bells". Dabei wurde in die Kuppel der Kirche ein Sternenhimmel projiziert, der sich langsam drehte. Nun betrat auch Thomas die Bühne und sang das Lied "Blue Christmas". Danach begrüßte er sein Publikum und erzählte von seiner Weihnachtstour und seinem Anliegen, den Menschen in einer Zeit, in der die Weihnachtszeit nur noch von Hektik und Kommerz bestimmt wird, etwas Freude und Besinnlichkeit zurück zu bringen.

Bei dem folgenden Medley aus altbekannten Kinder-, Winter- und Weihnachtsliedern fühlte sich wohl jeder in seine eigene Kindheit zurückversetzt. Egal ob "Ihr Kinderlein kommet", "Schneeflöckchen, Weißröckchen", "Alle Jahre wieder",  "Morgen kommt der Weihnachtsmann" oder "Morgen Kinder wird's was geben" - fast jedes Kindergarten- oder Schulkind in Deutschland hätte hier mitsingen können. Was uns persönlich unheimlich beeindruckt hat, waren die fantastischen Arrangements dieser Lieder. Obwohl vertraut und traditionell, konnte man immer wieder schöne und interessante  Facetten entdecken.


Der nächste Song war das amerikanische Weihnachtslied "Chestnuts roasting on an open fire". Natürlich durften im Reigen der bekanntesten amerikanischen Weihnachtslieder die Lieder "Rudolph the red nosed reindeer" und "Santa Clause is coming to town" nicht fehlen. 

Das Schöne an diesen Titeln ist die mitreißende Melodie. Wer es bei den letzten beiden Lieder fertig brachte die Fußspitzen stillzuhalten und nicht mitzuschnipsen, musste entweder taub oder vollkommen emotionslos sein ;-). 

Nachdem die Musik verklungen war, bekam Thomas von Monika einen wunderschönen, riesigen Weihnachtsstrauß geschenkt. Sie ist inzwischen seit 25 Jahren Fan und hatte, wie so oft, die ganze Nacht mit Basteln verbracht, um ihm ein außergewöhnliches Geschenk zu machen.



Danach setzte sich Thomas an einen kleinen Tisch, auf dem schon ein Buch mit Weihnachtsgeschichten und seine Brille bereit lagen. Wir waren sehr gespannt, welche Geschichte Thomas vorlesen würde. Schon nach dem ersten, leider nicht öffentlichen Weihnachtskonzert in Saarbrücken, erreichte uns ein Mail von zwei Frauen, die nicht nur von dem Konzert, sondern auch von den Geschichten wahnsinnig begeistert waren. Auch wir wurden nicht enttäuscht. Sehr ausdrucksvoll und manchmal mit einem Augenzwinkern las Thomas die Geschichte
"Auf der Suche nach dem verlorenen Jesuskind" vor. Eine Geschichte, die sich in jedem Haushalt mit Kindern abgespielt haben könnte und den Konzertbesuchern so manches Schmunzeln und auch lautes Gelächter entlockte. 

Während des, nun folgenden Instrumentalsongs, konnte Thomas eine kurze Verschnaufpause einlegen und die Zuschauer hatten die Gelegenheit, sich voll auf die Musiker zu konzentrieren, denen man schon an der ganzen Mimik und Gestik ansehen konnte, mit wie viel Spaß und Einsatz sie bei der Sache waren. Jungs, ihr wart wieder einmal Spitze!!!



Auf den nächsten Song hatten sich die meisten Fans von Thomas unheimlich gefreut. Schon vor einigen Jahren "gestand" Thomas, dass ihn "A Christmas Lullaby" vom Text und der Melodie her so berührt, dass er es immer wieder gern singt und er hatte es damals, sozusagen als kleines Weihnachtgeschenk an seine Fans, zum Download auf seiner Homepage veröffentlicht. Ja - und wir hören es immer wieder gern, vor allem in so einer tollen Atmosphäre wie in dieser Kirche!! Also hieß es, sich zurücklehnen und mit Gänsehaut genießen!!!


Doch ehe das Publikum nun ganz ins selige Träumen abdriftete, brachte Thomas alle wieder mit einer peppigen Version von "Jingle Bells", bei der man mitsingen und klatschen konnte, so richtig auf Touren.


Und so ging es auch weiter, als Thomas die kalifornische Gospelsängerin
Pamela O' Neal mit dem Song "Oh happy day" ansagte. Stimmgewaltig und voller Power versuchte sie das Publikum in den Song einzubeziehen, was aber leider nur teilweise gelang. Eigentlich schade, denn das Publikum hätte sich als Kirchenchor bestimmt gut gemacht, aber vielleicht waren die Leute von so viel Lebensfreude und Energie fasziniert und "geplättet", dass sie gar nicht so schnell reagieren konnten ;-).

 


 

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