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               Die große Lebkuchenhaus -Versteigerung am 16.12.2006 
      im Löhr-Center 

                       


Das Löhr-Center in Koblenz wurde in diesem Jahr mehrmals zum Schauplatz und Treffpunkt für Thomas-Anders-Fans, denn nach zwei Autogrammstunden im März unterstützte Thomas nun den Inner Wheel Club bei der Versteigerung eines großen Lebkuchen-Knusper- bzw. Hexenhauses zu Gunsten des Kinderhospizes Löwenzahn in Koblenz. 

Um 14 Uhr sollte die Versteigerung auf der Weihnachtsbühne im 1. OG stattfinden, aber bis wenige Minuten davor war noch nichts davon zu erahnen. Als ich mich mit Jürgen noch darüber unterhielt, ob wir denn nun wirklich an der richtigen Stelle standen, sagte eine Stimme hinter uns sinngemäß: "Das muss hier stattfinden, denn was anderes weiß ich auch nicht...!" Die Stimme gehörte Thomas, der gerade mit den Damen vom Inner Wheel Club eintraf und auf der Bühne sofort die letzten vorbereitenden Gespräche vornahm. 


Gleichzeitig kamen auch Mitarbeiter des Löhr-Centers, die die Bühne umbauten, staubsaugten und das Lebkuchenhaus dekorativ in den Vordergrund stellten. Pünktlich um 14 Uhr begrüßte Thomas die inzwischen zahlreich versammelten Zuschauer und führte kurze Gespräche mit der Vizepräsidentin des Inner Wheel Clubs, Frau Schilling-Roosen, die die erkrankte Präsidentin vertrat, und mit der Vorsitzenden des Kinderhospiz Löwenzahn, Frau Textor. Die Arbeit der Vereine wurde vorgestellt und ein wenig erläutert. Es ist wichtig, Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern zu unterstützen, weil das Schicksal viele Probleme nach sich zieht und die Familie dann dringend Hilfe auf verschiedenen Ebenen braucht.

Danach wurden mit Unterstützung des Center-Managers, Herrn Luscher, die Regeln für die Versteigerung erklärt: Diese fand im amerikanischen Stil statt, d.h. es wurden Gebote in 5-Euro-Schritten entgegen genommen. Man durfte natürlich auch mehr spenden, aber 5 Euro waren jeweils das Minimum. Während das Geld in Einmachgläsern eingesammelt wurde, lief im Hintergrund ein großer Wecker. Der Center-Manager stellte verdeckt eine Uhrzeit ein und verhüllte den Wecker mit einer Weihnachtstüte. Nur er wusste, wann der Wecker klingeln würde, dies konnte nach wenigen Minuten, aber auch nach einigen Stunden sein... In dem Moment, in dem beim Klingeln der letzten Geldschein abgegeben wurde, sollte die Auktion beendet sein und der Spender das Haus bekommen sollen. Also alles ganz gerecht und fair. 




Die Einmachgläser gingen fleißig herum, Thomas feuerte die Zuschauer zum fleißigen Spenden an und sprach nebenbei mit der „Architektin“ und „Erbauerin“ des Hauses, Frau Hengst vom Inner Wheel Club. Sie erklärte den interessierten Zuhörern, dass das Lebkuchenrezept aus ihrer Familie stammt und dass das Häuserbauen zur Tradition gehört. Dieses große Haus hatte sie aus 7 bis 9 kg Lebkuchenteig gebacken, der unter anderem 30 Eier und ca. 3 kg Honig enthielt. Die genaue Menge Mehl wusste sie nicht mehr, aber es war eine ganze Menge. Auch die Anzahl der verwendeten Plätzchen, Schokoladen-Goldtaler, Bonbons und die Menge Zuckerguss für die Verzierungen konnte sie nicht genau benennen, aber Thomas schätzte das Haus auf gefühlte 85 Millionen Kalorien ein - das genügte den Gästen.



Nach etwa einer halben Stunde klingelte der Wecker unter der Weihnachtstüte, aber da gerade zwei ältere Damen jeweils einen Geldschein abgegeben hatten und sich das Haus nicht gegenseitig streitig machen wollten, wurde eine Verlängerung der Auktion vereinbart. Thomas merkte sich nun genau jeden einzelnen Spender und als der Wecker nach ein paar Minuten zum zweiten Mal klingelte, steckte gerade ein kleines Mädchen namens Michelle ihren zweiten 5-Euro-Schein in ein Glas. Unter Jubel der Zuschauer wurde sie auf die Bühne geholt und zur neuen Besitzerin des Lebkuchenhauses erklärt. Für Heiterkeit sorgte ihre Erklärung, ihre Mutter würde noch einkaufen und noch gar nichts von ihrer Aktion wissen. Dann sagte sie, das Haus würde auf jeden Fall in der Familie geteilt. Niedlich, ihr hat jeder den Gewinn gegönnt.



Thomas' Sohn Alexander Mick war übrigens auch mit Claudia da und bettelte die Mama um Geld an, das er stolz in die Gläser stecken durfte. Thomas hoffte allerdings, dass Alexander das Haus nicht gewinnen würde, denn sonst müsste er es zum Teil mit aufessen. Für alle Besucher, die spenden wollten, aber für die das große Haus unpassend kam, gab es einige Lebkuchenhäuschen im Mini-Format, die man gegen eine Spende von 5 Euro bekommen konnte. Auch Alexander gab sich mit einem Mini-Häuschen zufrieden.Wieviel Geld letztendlich zusammenkam, konnte am Ende der Auktion nicht ermittelt werden, aber ein großer Acryglas-Würfel war mit 5- und höherwertigen Euro-Scheinen gut gefüllt. Ein paar Hundert Euro werden schon zusammengekommen sein. Nach ca. einer Stunde endete die Veranstaltung mit Pressefotos und die neue Besitzerin war sichtlich stolz auf ihr schönes Haus. Thomas musste am Nachmittag noch zu einer anderen Veranstaltung, blieb aber noch ein paar Minuten im Löhr-Center, gab Autogramme und ließ sich fotografieren, wie man es von ihm gewohnt ist.



                                                               
                                                           © Text und Fotos: Barbara Maus 

 

                                            Hier findet ihr noch mal alle Infos zum Lebkuchenhaus

 

 

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