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                                              TA-Fanclub Party 2006
                             Ihr fragt - Thomas antwortet  (Teil 2)
                                         

                               

Dass du Noten lesen kannst ist schon klar. Machst du auch in deinem Berufsleben davon Gebrauch? Wenn du Songs komponierst, schreibst du dann die Noten auf? 

Diese Frage war wohl für alle interessant, weil Thomas einmal genau erzählte, wie so ein Song entsteht. Er meinte, dass es heute nicht mehr wie zu Mozarts Zeiten ist. Wenn man heutzutage am PC sitzt und Songs aufnimmt, dann macht das der Computer und rechnet alles so um, dass ein fertiges Notenbild entsteht. Hier und da muss zwar noch korrigiert werden, weil der PC ja nicht weiß, welche Tonart es sein soll, aber am Ende druckt er dann ein komplettes Notenblatt aus und zwar exakt so, wie es gespielt wurde. Für das neue Album „Songs forever“ wurden alleine 1500 Notenblätter ausgedruckt und angepasst. Das war ein Aufwand, wie ihn Thomas noch nie erlebt hatte. 

Wird es in diesem Jahr endlich eine DVD, vielleicht auch mit allen Solovideos von dir geben? 

Hier erzählte Thomas, dass seine neue Plattenfirma EDEL, bezüglich der TA-Solo-Videos, in der Planung sei und bei den unterschiedlichen Plattenfirmen die entsprechenden Rechte anfragt. Neben der Solo-Singles sollen dann auch noch Interviews und einige Features mit auf die DVD. Ausserdem soll es auch noch zusätzlich eine Live-DVD zum neuen Album „Songs forever“ geben. 

Wird es ein Video zur Single geben? "Nein, es wird so kein Video geben." 

In deinem Interview bei TA-Online.com hast du gesagt, dass sich dein neues Album vor allem an Erwachsene richtet. Stellst du dich nicht mehr auf junge Fans ein bzw. meinst du, dass deine neue Musik junges Publikum nicht mehr ansprechen wird? 

Hier stellte Thomas klar, dass man neue Zeichen der Zeit erkennen muss und sich immer weiter entwickeln sollte: „Jemand der in alten Gewässern fischt, wird irgendwann merken, dass da nichts mehr drin ist.“ Er habe auch keine Lust, sich mit 16-19jährigen Hip Hop Künstlern vergleichen zu lassen. Das viele Geld, dass ein Video kosten würde, möchte er lieber in eine andere Art von Promotion stecken.  

Welchen Job würdest du machen, wenn es mit der Musikkarriere nicht geklappt hätte?

Hierzu meinte Thomas, dass es mit Sicherheit
etwas Kreatives gewesen wäre, denn er könnte nicht irgendwo in einer Bank sitzen und Zahlenkolonnen zusammen rechnen. Das wäre für ihn so gar nichts. Eigentlich war er ja damals zumindest schon mal auf dem Weg Musikjournalist werden. 

War es beabsichtigt, dass der Text von "Playing with Dynamite" auf deinem Album „This Time“ ein bisschen an deine Situation mit Dieter Bohlen und dir erinnert? 


Thomas: „
Diesen Titel gab es schon und er war auch schon geschrieben, bevor es diese Situation zwischen Dieter und mir gab. Aber es passt natürlich super.“ Ursprünglich war es aber allerdings eher auf eine ganz andere Situation gemünzt, wie z.B. in einer Ehe oder Partnerschaft. 

Wo siehst du dich selber  in 10 Jahren? 

Gute Frage, auf welche Thomas grinsend antwortete: „Hoffentlich bei 52! Wir wissen doch nicht was passiert. Ich kann doch irgendwie mal losfahren, dann trifft mich ein Blitz und weg bin ich. Dann heult ihr aber, dass sag’ ich euch! …hoffentlich… Ihr wisst doch sonst gar nicht mehr, was ihr am ersten Januar-Wochenende machen sollt ;-)" 

Stimmt es, dass du nach Amerika ziehst? 

Bei dieser
Frage hat sich Thomas erst mal schlapp gelacht und sagte: „Ich glaube die Frage kommt garantiert aus Peru…“ 

Warst du eigentlich traurig, als du erfahren hast, dass der Moseltanzpalast abgerissen wird?

Thomas sagte, dass er eher ein bisschen sauer war. Schließlich musste er sich eine neue Location für die Party suchen. Als die Fans dazwischen riefen, dass dort doch aber sein erster Auftritt gewesen sei, antwortete er nur: "Ich bin zwar als Kind dort aufgetreten, aber wenn ich über jeder Schließung traurig wäre, dann wäre ich ja nur noch am Heulen.“ Für Thomas war es zwar toll dort zu singen und er hat seine Erinnerungen daran, aber bis auf die letzte Fanclub-Party, war er dort schon seit 30 Jahren nicht mehr. 

Wie reagierst du auf Kritik? Ignorierst du sie oder antwortest du auf Vorwürfe?

"Kritik ist grundsätzlich etwas sehr Wichtiges.“ Thomas meinte, dass man auch sehen muss, von wem diese Kritik kommt, denn wenn er von jemand kritisiert wird, der sich normalerweise in seiner Musikrichtig überhaupt nicht auskennt, dann kann er auch nichts erwarten. Die entscheidende Frage ist ja da auch: Von wem kommt Kritik und wie wird sie angebracht? Komisch findet Thomas allerdings, dass es Menschen gibt die ihm sagen: „Das war toll, das hast du so super gemacht!“ und er selber weiß, dass es nicht stimmt. Dann versteht er das nicht so ganz und es stellt sich ihm natürlich die Frage, was das denn jetzt soll? Thomas sagte auch, dass es manchmal Kritik gibt, die einem nicht so passt, aber wenn er dann mal in sich reinhört, dann weiß er doch, dass derjenige schon Recht hatte. 

Würdest du deinen Sohn unterstützen, wenn er Musiker werden möchte?
 

Hier kam von Thomas erst mal ein nachdenkliches: „Hm, weiß ich nicht.“ Er sagte, dass er Alexander nur unterstützen würde, wenn er das Gefühl hätte, dass er besonderes Talent und Durchsetzungsvermögen hat und nicht weil sein Vater Musiker ist. Wenn das nicht vorhanden wäre und da der Job auch sehr hart ist, würde Thomas alle Hebel in Bewegung setzen und Alexander in eine andere Richtung lenken. Außerdem hätte der Kleine es auch doppelt so schwer, denn auf Grund seines Vaters, würde man ihn viel mehr beobachten und er müsste noch mehr Leistung bringen.  

In einer Zeitung stand, dass du im Frühjahr in eine Villa/ein Haus umziehen wirst. Stimmt das?

Thomas' Kommentar dazu war mal wieder der absolute Lacher. Er sagte, dass ein Umzug in Planung ist und sobald es aktuell wird, lässt er es die Fans auf seiner Homepage wissen …mit Haus-Nr., Strasse und seinen Praxiszeiten (wann für den Besuchsverkehr geöffnet ist)  *gg*
 
Passiert es manchmal, dass du bei einem Zusammensein mit Freunden oder Verwandten spontan zu singen anfängst – und zwar nicht als Sänger sondern als Mensch, der so versucht seine Lebensfreude auszudrücken? 

Das hat sich Thomas irgendwann einmal ganz schnell abgewöhnt. Er singt auch grundsätzlich in der Kirche nicht mehr mit, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass alle anderen mit dem Singen aufhören, wenn er damit anfängt. Deshalb macht er das mittlerweile relativ ungern. 

Singst du denn zu Hause einfach mal so? Ohne dabei an deinen Beruf oder eine Produktion zu denken? 

Thomas erzählte, dass er das schon relativ häufig macht. Am liebsten setzt er sich dann an den Flügel und singt. Das brauche er auch, um seine Stimme zu trainieren bzw. um sogar ein wenig mit ihr zu experimentieren. Es gab mal eine Situation, da hatten er und Achim Brochhausen einfach mal Lust auf Musik, aber wollten dabei nicht an den Job denken. Sie alberten so rum und heraus kamen Kinderlieder in "verswingter" Form. (Hier gab es dann für uns alle eine kleine Kostprobe von "Fuchs, du hast die Gans gestohlen") 

Wird es in diesem Jahr eine Tournee geben? 

Thomas erzählte, dass 4 Showcases geplant sind und zwar vom 14.-17. März 2006 in Köln, Hamburg, Berlin und München. In diesen Shows wird der Öffentlichkeit dann das neue Album „Songs forever“, zusammen mit einer Live-Band, präsentiert werden. Die Eintrittskarten hierfür gibt es allerdings nur in limitierter Auflage, da die Shows in kleinen Clubs mit einer Größenordnung von je ca. 400 Leuten stattfinden werden. Von diesen 400 Karten/pro Show sind jeweils immer 200 Karten für die Presse, das Fernsehen und Angehörige reserviert, es gehen also pro Show nur ca. 200 Karten in den Verkauf.



                                                    
                                                       (c) Fotos und Text: ThomasAnders-Online

 

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