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    "Eine LP in jedem russischen Haus" - Artikel aus der Rhein-Zeitung


                                     3 Fragen - Thomas Anders, Koblenzer Popstar 

                             
                            

Ein großes Wandgemälde ziert seit kurzem die Koblenzer Musikbibliothek. Darin hat der gebürtige Aserbaidschaner Ashraf Geibatov, seit vielen Jahren an Rhein und Mosel heimisch, auch den Popsänger Thomas Anders verewigt. Der Sänger machte sich persönlich ein Bild von "seinem" Bild. Und war zufrieden. Für ihn ist es keine neue Erfahrung, porträtiert zu werden, wurde er doch bereits oft von Fans gemalt. "Besonders in Russland hat das eine große Tradition", stellt er im Interview mit der RZ fest.

Hat der Künstler Sie in seinem Bild gut getroffen?

Ich finde ja. Es handelt sich hierbei um ein Motiv von meinem Album "When will I see you again" aus dem Jahr 1993. heute würde das Bild natürlich wieder "anders" aussehen.

In den Ländern der früheren Sowjetunion - der ursprünglichen Heimat des Malers Ashraf Geibatov - waren Sie stets sehr populär. Wie erklären Sie sich die Begeisterung?

Wir gehörten mit "Modern Talking" zu den ersten westlichen Musikern, die in der ehemaligen UdSSR Platten verkaufen durften. Dadurch war die Nachfrage enorm und steigerte unseren Beliebtheitsgrad. Laut einer russischen Statistik steht in jedem russischen Haushalt eine Platte von Modern Talking. Ich gebe heute noch viele Konzerte in Russland und in Ländern der Russischen Förderation.

Wie sehen Ihre derzeitigen (musikalischen) Aktivitäten aus, was planen Sie für die kommenden Jahre?

Ich arbeite an meinem neuen Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll, und gebe Konzerte. Im April hatte ich Shows in New York und Chicago, in den kommenden Wochen stehen Konzerte in Russland, Polen und in der Türkei an. Im Juni zeichne ich dann die vierte Staffel meiner Kabel-Eins-Sendung "Best of Formel Eins" auf. Ich werde auch weiterhin als Musiker und Moderator arbeiten, weil ich meinen Beruf liebe.

Die Fragen stellte Ingo Schneider.

(c) Rhein-Zeitung vom 17.05.2005 - www.rhein-zeitung.de - mit freundlicher Genehmigung

                          

(Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr den gesamten Artikel gern bei uns abfordern) 


 

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