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Thomas in St. Petersburg - Das Konzert im Eispalast


Thomas kam am 1.April in Sankt Petersburg an und frühstückte am nächsten Morgen im Restaurant „Aquarell“. Man muss schon sagen, dass der Platz für ein Lunch und auch das Treffen mit den TV-Journalisten der russischen Fernsehsender HTB und CTC hervorragend ausgewählt war – das historische Zentrum und der Blick auf die Vasilie-Insel und den Winterpalast. Übrigens, während des Konzertes äußerte Thomas aufrichtig, dass St. Petersburg eine sehr, sehr schöne Stadt wäre.

Nach bekannter Tradition begann das Konzert mit 40 Minuten Verzögerung. Vergleicht man dieses Konzert mit den anderen Konzerte im Eispalast, kann man durchaus sagen, dass Thomas sehr pünktlich ist. Bei Modern Talking verzögerte sich einmal ein Konzert um 1,5 Stunden und C.C. Catch tauchte während ihrer ersten zwei Song überhaupt nicht auf. Aber, wie Dieter Bohlen einmal sagte, es hätte keinen Unterschied gemacht, wenn er zwei Tage zu spät gekommen wäre.

Der erste Song war „Tonight is the night“ - die 3.Singelauskopplung aus dem Album „This Time“ in einer Version, die sich von der Albumversion unterschied. Danach folgte „Independent Girl“, ebenfalls in einer neuen Version. Das Publikum reagierte total begeistert. Der dritte Song war „You can win, if you want“ von Modern Talking.

Einige Songs von Modern Talking waren neu arrangiert. „Atlantis is calling“, „Sexy Sexy Lover“, „Geronimo’s Cadillac“, „Brother Louie“ und „You’re my heart you’re my soul“ hatte Thomas bereits während des Konzertes im September auf dem Roten Platz in diesem neuen Sound performt. Ohne diese Songs ist ein Konzert von Thomas Anders unvorstellbar, ganz egal in welchem Land es ist! In der klassischen Version, in denen der Stil von Dieter Bohlen deutlich erkennbar ist, hörten wir dann „Maria", "No Face, No Name, No Number" und "We Take The Chance".

Besonders erwähnen möchte ich die ausgezeichnete Live-Performence der Songs “Nothing`s gonna stop me now” (Thomas sagte dazu: “Dieses Lied ist momentan besonders wichtig für mich”), “Paradise”, “King of Love” (hier war der Sound merkwürdig verzerrt), “ Live your dream” (der Song klangt so dynamisch und lebhaft während des Konzertes, so hat er mich auf dem Album gar nicht beeindruckt), „This Time” (hinterließ einen angenehmen Eindruck) und zum Abschluss “Night to remember “ (Thomas hüpfte auf lustige Art und Weise und die typischen Background Vocals von Axel Breitung klangen ziemlich merkwürdig).

Besonders komisch war die Vorstellung der Band, denn Thomas hatte vergessen, wie der Gitarrist heißt. Aber er verheimlichte es nicht, sondern lachte über diesen Fehler.

Von 19 geplanten Song würden 18 gespielt, davon 10 Titel aus der Zeit von Modern Talking. Diese Songs wurden extrem begeistert aufgenommen. Modern Talking hatte sehr viele Fans und die Ice Arena war während der letzten 3 Konzerte komplett voll. Diesmal kamen weniger, aber diese 3500 waren die echten Fans von Thomas. Und diese wussten sich zu benehmen: Es gab keine Flaschen oder Abfall, der einfach weggeworfen wurde.

Am Nachmittag des 03. April flog Thomas weiter nach Moskau.


Wir danken dem Team von www.moderntalking.ru, die uns den Bericht und die Fotos (Copyright © 2004 Victor) zur Verfügung gestellt haben.


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