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Mit entschlossenem Blick macht sich
Thomas für das Rennen bereit |
Stefan Raab ist ja bekannt für seine absolut
unkonventionellen Ideen und so hat es im letzten Jahr auch
niemanden übermäßig verwundert, dass er aus einem
Wetteinsatz eine Sportdisziplin machte und gleich auch noch
eine Weltmeisterschaft dazu veranstaltete. Gemeint ist
natürlich das WOK-Fahren auf einer Bobbahn!
Statt mit einem Bob oder Rodelschlitten die Bahn herab zu
schlittern, müssen die Teilnehmer die Bahn mit einem
Einer-oder Vierer-Wok überwinden.
Am 4. März fand nun die 2. Wok-WM auf der Bobbahn in
Innsbruck statt. |
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Große Überraschung gab es bei uns schon im Vorfeld: Thomas
stand auf der Teilnehmerliste für die Einer-Woks! Noch auf
der Party im Januar hatte er uns gesagt, dass er bei der WM
nur singen werde. Sein Management hielt die
Verletzungsgefahr für zu gross und damit könnte im Ernstfall
die gesamte Promo für sein Album ins Wanken geraten. Wir
allerdings freuten uns nun auf Thomas im Doppelpack!
Allerdings waren auch wir ein wenig sorgenvoll, dass alles
gut geht!
Schon die Berichterstattung von den Vorbereitungen in
Innsbruck war interessant und amüsant. Man hatte aus den, im
wahrsten Sinne des Wortes, schmerzhaften Erfahrungen des
letzten Jahres gelernt. Die Woks wurden durch einen Kern aus
einem besonders strapazierfähigem Kunststoff stabilisiert,
so dass sie nicht mehr verbiegen oder eindellen konnten.
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Der Kampfname spricht für sich: Brauner Bär. Beim
Kampfgewicht bitte noch
die Montur abziehen! |
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Hopp, hopp, hopp: Nur mit viel Schwung
kann man an Fahrt gewinnen |
Die Teilnehmer waren gepolstert und verpackt wie
amerikanische Footballspieler. Schon die Trainingsläufe
wurden auf Pro 7 umfassend kommentiert. Großes „Hallo“ gab
es vor allem, als Thomas sich in der Trainingsrunde gleich
nach dem Start drehte und rückwärts die Bahn herunter
sauste. Ob er wohl meinte, dass er das „Elend“ so nicht
sehen muss ??? ;-)
Am Tag der WM saßen wir dann total gespannt und natürlich
auch ein klein wenig aufgeregt vor dem Fernseher.
Hoffentlich kommen alle heil nach unten! Nach SSDSGPS gefiel
uns auch in dieser Sendung wieder der lockere, herzliche und
unkomplizierte Stil, |
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mit dem durch die Sendung geführt wurde. Ähnlich sahen es
wohl die zahlreichen Gäste in Innsbruck, denn die Stimmung
dort war bombastisch.
Zuerst stellten Stefan und Kai Pflaume die Teilnehmer mit
ihren Startnummern vor.
Die Vierer-Woks starteten in folgender Reihenfolge: Pro 7
Wok, Sat.1-Wok, MTV-Wok, Comeback-Wok, Ladies-Wok,
Jamaica-Wok, Sport-Wok, Red Nose-Wok, SSDSGPS-Wok, TV-Total
Wok und Ösi-Wok. |

Noch sieht alles ganz gut aus.
Ein wenig Schräglage, aber okay. |
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Doch dann kommt die entscheidende Wende:
Elegant läßt sich Thomas samt Wok drehen |
Im ersten Lauf wurden die 3 Finalisten ermittelt. Da die
Bahn hervorragend präpariert war, mussten einige Teams, die
zu flott auf dem Wok unterwegs waren, einen unfreiwilligen
Ausstieg in Kurve 9 in Kauf nehmen. Gott sei Dank hat sich
dabei niemand ernsthaft weh getan. Schnellstes Wok-Team in
diesem Lauf war das Jamaica Team. (Cool Runnings lässt
grüßen)
Nun waren endlich die Einzel-Woks am Start, die uns aus
unerklärlichen Gründen doch noch viel mehr interessierten
;-) Nach Elton, Sandy, Urs Rohner (Chef von Pro 7), Sylke
Otto, Axel Stein und Grischa Lenz (Wildcard- Gewinner) kam
Thomas endlich an die Reihe. |
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Er startete unter dem Namen „Brauner Bär“ und stellte gleich
am Anfang klar, dass er auf keinen Fall gewinnen wolle,
damit er nicht noch einmal die Bobbahn hinunter muss. Erst
als Olli Pocher ihm spaßhaft klar macht, dass Dieter Bohlen
ein Comeback mit Thomas planen würde, sollte er nicht unter
den ersten 3 sein, „erwachte“ ganz plötzlich sein
„Siegeswillen“!!
Schon Sylke Otto hatte Thomas’ neuen Fahrstil begeistert
aufgenommen und kam gemächlich rückwärts schlitternd die
Bahn herunter. Aber auch Thomas legte gleich wieder kurz
nach dem Start mit einer eleganten Drehung den „rückwärtigen
Vorwärtsgang“ ein und konnte somit auch nicht wirklich
sehen, wohin ihn die Fliehkraft gerade schleuderte. |

Nun hat Thomas seine Rennposition
erreicht. |
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Und siehe da: Auch in dieser eher ungewöhnlichen Lage kann
man
gute Zeiten fahren. |
Zwar konnte er die Bestzeit von Sylke Otto im „Rückwärts-Woking“
überbieten, der neue Fahrstil war aber noch zu unerprobt, um
der Spitze der Wokfahrer ernsthaft Konkurrenz zu machen. Die
einzelnen, ziemlich kräftigen Schläge gegen die Bande,
schienen Thomas Gott sei Dank nichts weiter anhaben zu
können. Die doch recht eigenartigen Fragen, die ihn am Ziel
von Sonja Kraus gestellt wurden, nervten ihn dann schon
sichtlich mehr.
Wer Stefan Raab kennt weiß, dass er Neuem gegenüber immer
sehr aufgeschlossen ist. Er versuchte es als letzter Starter
mit einem Mix aus konservativem Wok-Fahrstil und neuem
Rückwärts-Woking und verfehlte mit diesem Mix nur knapp das
Finale. |
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Spannend wurde es noch einmal im Finale. Nachdem die Woks
mit allerlei Kniffen (erwärmen, polieren) noch einmal
richtig „schnittig“ gemacht wurden, konnten die Finalisten
endlich um den Weltmeistertitel kämpfen. Weltmeister im
Einer-Wok wurde Georg Hackel und im Vierer-Wok das Team von
Pro 7.
Die Übertragung von Innsbruck klang mit Thomas Auftritt als
„King of Love“ aus. Die gesamte Belegschaft von Pro 7, die
Teilnehmer und Moderatoren der WM, alle strömten auf die
Bühne und tanzten total begeistert zu dem Song.
Wir hoffen, dass Thomas nicht noch die nächsten Tage mit
„Schädelbrummen“ zu kämpfen hatte. |

Zwischendurch drehte sich Thomas auch
mal zu den Leuten. Schließlich sollte man als
Künstler sein Publikum immer im Auge haben. |
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Noch ein Gruß
zum Schluss? Nein, hier
versucht Thomas im Ziel zu bremsen. |
Für uns war es eigentlich ganz egal, auf welchem Platz er
gelandet ist. Wir sind total stolz auf ihn, dass er sich so
mutig die Bobbahn heruntergestürzt hat. Wichtig war am Ende,
dass alle Teilnehmer, die den Mut hatten, sich dieser
außergewöhnlichen Sportart zu stellen, heil im Ziel
angekommen sind......egal ob rückwärts, vorwärts, auf dem
Hosenboden oder auf dem Wok!!
..........und wer weiß, vielleicht wird „Rückwärts-Woking“
ja bei der WOK-WM 2005 offizielle Disziplin. Bis dahin
sollte sich aber vielleicht ein Mitarbeiter für Luft- und
Raumfahrttechnik noch irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen
gegen unerwartete Stöße einfallen lassen. Stefan Raab und
Pro 7 nehmen Vorschläge bestimmt gern entgegen!!
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Wie es sich für einen Sportler gehört, stand Thomas
unmittelbar nach dem Rennen den Reportern Rede und Antwort.
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Dann,
endlich, kam für Thomas die Arbeit, die er liebt: Beschwingt
präsentierte er seine neueste Single KING OF LOVE. |
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© 2004 Mit freundlicher
Genehmigung
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